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Was ist Melatonin und wie wirkt es

In den vergangenen Jahren kamen chemische und synthetische Melatonin-Produkte auf den Markt, von den die Gesundheitsbehörden nun warnen.

Melatonin ist ein Hormon, das in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns, aus dem Gewebshormon und Neurotransmitter Serotonin gebildet wird. Melatonin steuert den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers. Fällt während des Tages Licht in die Augen, so wird die Ausschüttung des Hormons unterbunden, während der Nacht bzw. bei Dunkelheit wird Melatonin aus den Speichern abgegeben und entfaltet seine schlaffördernde Wirkung. Bei Blinden aber auch bei Zeitverschiebungen, Fernreisen oder Schichtarbeit kommt es zu Verschiebungen im Melatonin-Haushalt. Damit können Schlafstörungen, also Ein- und Durschlafprobleme mit einhergehen.

In den vergangenen Jahren kamen chemische und synthetische Melatonin-Produkte auf den Markt, von den die Gesundheitsbehörden nun warnen.

Künstlich hergestelltes Melatonin eignet sich keinesfalls zur Therapie bei Schlafstörungen. Zudem kann es zu massiven Nebenwirkungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

Was bewirkt das körpereigene Hormon Melatonin?

Wenn während der Nacht durch die Dunkelheit die Melatonin-Produktion angeregt wird steigt die Konzentration dieses Hormons um den Faktor drei (bei älteren Menschen) bis zwölf (bei jüngeren Menschen). Das Maximum wird gegen drei Uhr morgens erreicht. Diese durch das Melatonin bewirkte Tiefschlafphase regt die Ausschüttung des Wachstumshormons Somatropin an. Bei Kindern führt ein Mangel an Somatropin zu Kleinwuchs. Bei Erwachsenen bewirkt ein Mangel an Somatropin zu vielfältigen Symptomen.

Wer die Tiefschlafphase nicht lange genug durchläuft riskiert durch die verminderte Smatropin-Produktion folgende Nebenwirkungen:

  • Gewichtszunahme durch erhöhte Körperfettmasse
  • Reduzierte Muskelmasse
  • Reduzierte Knochenmaterialdichte
  • Erhöhtes Risiko an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Verringerte Lebensqualität
  • Vermehrte Notwendigkeit an medizinischen Leistungen

Faktoren, die den Melatonin-Spiegel senken

Neben altersbedingten Gründen, Zeitverschiebungen und Schichtarbeit können folgende Faktoren auch zur Senkung der Melatonin-Produktion beitragen:

  • Zuviel Kaffee, Tee oder Energy Drinks
  • Alkohol
  • Zigaretten
  • Zuviel Sport am Abend
  • Bestimmte Medikamente (wie Betablocker oder Cortison-Präparate)
  • Stress
  • Zu langes arbeiten oder fernsehen am Abend

Daraus leiten sich bereits wesentliche Maßnahmen ab, um den natürlichen Melatonin-Haushalt nicht zu beeinträchtigen.

Medikamente mit künstlichem Melatonin eignen sich nicht zur Behandlung von Schlafproblemen

Mit zunehmendem Alter produziert der Köper immer weniger Melatonin. Schlafprobleme sind die Folge. Aber auch durch Zeitverschiebungen oder Schichtarbeit kann die natürliche Melatonin-Produktion beeinträchtigt werden. Chemische Produkte oder Medikamente mit synthetischem Melatonin sind in einigen Ländern, wie Deutschland, ab einem gewissen Grad sogar verschreibungspflichtig, da sie mit größter Vorsicht zu genießen sind. Der Grund sind fehlende Studien zu künstlich hergestellten Melatonin-Produkten, enorme Nebenwirkungen und auch gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Welche Nebenwirkungen hat künstlich hergestelltes Melatonin?

„Melatonin umgibt ein Mythos. Wissenschaftlichen Studien hält er allerdings nicht stand“, sagt Dieter Riemann von der Universität Freiburg. Der Schlafexperte war federführend an der Überarbeitung der Leitlinien für Insomnie, also Ein- und Durchschlafstörungen, beteiligt, wobei auch künstlich hergestelltes Melatonin beurteilt wurde. Das Resultat: Melatonin-Produkte eignen sich keinesfalls zur Therapie bei Schlafstörungen.

Der Grund:Bei Schlafstörungen muss nicht immer ein Mangel an Melatonin die Ursache sein. Wer dann seinem Körper zusätzliches, chemisches Melatonin zuführt ist morgens noch sehr müde, kann aber abends nur schwer einschlafen. Mit einem erhöhten Melatonin-Spiegel können sogar depressive Symptome einhergehen.

Weitere Nebenwirkungen von Produkten mit Melatonin:

  • Alpträume
  • Nervosität und Reizbarkeit
  • Schädigung von Leber und Nieren
  • Sodbrennen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schnellere Hautalterung
  • Gedächtnisschwäche
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (zB. Antibabypille, Anti-Rheuma-Mittel, Blutdruckmedikamente etc.)
  • Kopf-, Rücken- und Gelenksschmerzen

Somit ist von Produkten mit Melatonin abzuraten. Zudem gibt es gute Alternativen und Tipps, um die körpereigene Melatonin-Produktion anzukurbeln.

Gibt es Alternativen zu Melatonin?

Statt bedenkliche Produkte mit Melatonin einzunehmen raten Schlafexperten zu folgenden

Tipps, mit denen die körpereigene Melatonin-Produktion angeregt werden kann:

  • Tagsüber Licht tanken, während des Winters können auch Lichtlampen eingesetzt werden
  • Für Dunkelheit im Schlafzimmer sorgen
  • Smartphones und TV-Geräte aus dem Schlafzimmer verbannen
  • Statt elektrische Wecker auf mechanische setzen
  • Melatonin reiche Nahrungsmittel gerade am Abend bevorzugen (wie Lachs, Nüsse, Cranberrys, Pilze, getrocknete Tomaten)
  • Auf Alkohol verzichten und stattdessen optimal dosierte Schlafhilfen aus natürlichen Kräutern, wie Snoooze, Natural Sleep Drink bevorzugen.

„Das Getränk Snoooze verfügt durch eine standardisierte und hohe Menge an Baldrianextrakt und weiteren beruhigenden Kräutern über eine schlaffördernde Wirkung.Diese Wirkung entfaltet sich besonders gut bei regelmäßiger und mittel- langfristiger Anwendung vor dem Zubettgehen.“

Dr. Stefan Seidel, Institut für Schlaf-Wach-Forschung, Wien

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