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Snoooze ® schenkt dir auf ganz natürliche Weise wohltuenden Schlaf.

Einschlafhilfe: So gehören Einschlafprobleme der Vergangenheit an


Der Mensch verbringt in etwa 1/3 seines Lebens mit Schlafen. Zeit, die der Körper benötigt, um sich zu regenerieren. Neueste Studien empfehlen 7,5 Stunden Schlafenszeit in der Nacht oder zumindest 50 Stunden bis zum Ende der Woche, um erholt und gesund durch den Tag zu kommen. Individuelle und soziale Gegebenheiten beeinflussen diese Werte. Doch eines ist sicher: Viele Menschen schlafen wesentlich weniger.

Schlafprobleme: Wenn die Einschlafstörung krank macht

Wie quälend es sein kann, sich ewig im Bett hin und her zu wälzen – einfach nicht einschlafen zu können, weiß fast die Hälfte der Weltbevölkerung. Als größter Faktor für diese „globale Epidemie“ (Institut für Bewusstseins- und Traumforschung) gilt Stress im Beruf und der familiäre Alltag. Gedanken kreisen im Kopf und führen zu Schlafproblemen und Alpträumen.

Mit gravierenden Folgen: Die Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit lassen bereits bei nur 6 Stunden Schlaf auffällig nach. Der Effekt ähnelt dem Konsum von Alkohol. Eine dauerhafte Einschlafstörung über Monate und Jahre ist sogar gesundheitsschädigend. Diabetes, Infektionskrankheiten und sogar Krebs werden gefördert.

Dabei gibt es viele Einschlafhilfen, die schnelles Einschlafen versprechen. Ob es gute Hausmittel gibt, welche Schlafhilfe womöglich nur ein Mythos ist und wie effektiv natürliche Einschlafmittel sind, klären wir auf.

Welche Einschlafhilfen gibt es?

Neben den alltäglichen Sorgen gibt es viele Gründe, die eine Einschlafstörung begünstigen: Umwelteinflüsse, elektronische Geräte, Erkrankungen oder Schichtarbeit zählen zu den bekanntesten Faktoren. Viele Menschen klagen sogar bei Vollmond über Schlafprobleme. Selbst Kinder leiden durch die Technologisierung immer mehr und Schlafstörungen – der Blick ins Smartphone oder den TV verhindert leichtes Einschlafen.

Jede Einschlafhilfe lässt sich in mindestens eine von drei verschiedenen Kategorien einteilen:

  • die Einschlafhilfe für biologische & chemische Körperprozesse ( zeit.de , derstandard.at )
  • die Einschlafhilfe zur allgemeinen Entspannung
  • die Einschlafhilfe über den gesunden Lebensstil

Einschlafhilfe: Körperprozesse ankurbeln


Der Körper hat Automatismen, die uns müde machen und einen gesunden Schlaf hervorrufen sollen. Allerdings bringt die Zivilisation mit ihrem künstlichen Licht, den geheizten Räumen oder der Schichtarbeit die Prozesse im Körper durcheinander – oder hebelt sie komplett aus.

Tipp 1:  Schlafmedikamente & Schlafmittel

Für viele ist ein Schlafmittel die klassischste Schlafhilfe. Dabei wird selten bedacht, wie solche Psychopharmaka wirken. Denn im Hypothalamus, der das Schlafen einleitet, setzen chemische Schlaftabletten nicht an.

Die besonders starken Schlaftabletten werden auch als Z-Präparate bezeichnet (z. B. Zaleplon, Zopiclon). Ein solches Schlafmedikament „betäubt“ den Körper lediglich. Das Zeitgefühl gerät vollkommen durcheinander, da der vermeintliche Schlaf mehr einer Narkose gleich. Gefühlt vergehen nur wenige Minuten, obwohl der Körper mehrere Stunden geruht hat.

Als Folge werden die nächsten Nächte wieder zur Herausforderung, denn Müdigkeit stellt sich nicht ein. Der Kreislauf mit Schlafmitteln beginnt und die Abhängigkeit von Schlafmedikamenten folgt.

Für den seltenen Gebrauch, um schwierige oder wichtige Nächte zu überstehen, sind solche Schlafmittel geeignet. Sie lösen aber weder die Schlafstörung, noch können sie bedenkenlos eingenommen werden. Denn Nebenwirkungen wie Apathie sind eine häufige Folge.

  • für den seltenen Gebrauch, starker und unnatürlicher Effekt
  • kein gesunder Schlaf, kann abhängig machen, Nebenwirkungen möglich
  • Einschlafhilfe für: Erwachsene

Tipp 2: Pflanzliche & natürliche Schlafmittel

An der richtigen Stelle, dem Hypothalamus, wirken hingegen natürliche Schlafmittel. Sie leiten einen gesunden Schlaf mit hoher Schlafqualität ein.

Klassische Hausmittel der pflanzlichen Schlafmittel sind Baldrian, Hopfen, Passionsblume, Lavendel und Melisse. Die beruhigende Wirkung hilft leichter einzuschlafen, ohne den Schlafrhythmus zu verändern – einfach ganz natürlich.  Außerdem handelt es sich hier um ein rezeptfreies Schlafmittel gegen die Einschlafstörung.

Es gibt folgende Darreichungsformen:

  • Aufgussgetränke (Tee)
  • Badezusätze
  • Tabletten
  • Dragees
  • Tropfen / Spray

Auch Snoooze verwendet als pflanzliches Schlafmittel ausschließlich Kräuter (Baldrian, Passionsblume, Zitronen-Melisse, Lindenblüte, Hopfen, usw.), um das Einschlafen zu erleichtern. Der Vorteil dieses Schlafgetränks: Viele Kräuter werden für eine noch bessere Wirkung kombiniert.

  • pflanzliche Schlafmittel stören den Schlafrhythmus nicht, natürliche Wirkung
  • keine Nebenwirkungen
  • Einschlafhilfe für: Erwachsene

Tipp 3: Der Lichteinfluss als Einschlafhilfe

Unser Schlafrhythmus ist stark am Licht orientiert. Denn sobald die Dunkelheit einsetzt, werden wir müde. Der Grund ist einfach erklärt: Mit fehlendem Licht wird das Schlafhormon Melatonin im Körper ausgeschüttet – Müdigkeit setzt ein.

Bis drei Uhr morgens steigt die Melanin-Konzentration an, danach sinkt das Schlafhormon wieder und die steigende Helligkeit lässt uns aufwachen. Ein ausgeklügeltes System des menschlichen Körpers, das sich über Jahrtausende entwickelt hat.

Doch mit der Erfindung des künstlichen Lichts gibt es kaum mehr eine lange und dunkle Nacht. Die Glühbirne oder LED im eigenen Wohnraum, Straßenlaternen, Großstadt-Lichter und mehr erhellen das Leben und vertreiben das schlaffördernde Hormon Melatonin. Das Ergebnis liegt auf der Hand: Schlafstörungen und Einschlafprobleme.

Was kann dagegen getan werden? Ganz einfach: Erzeuge Dunkelheit!

  • das Schlafzimmer sollte dunkel gehalten werden
  • mit einem lichtundurchlässigen Vorhang oder einer Jalousie das Fenster abdunkeln
  • eine Schlafmaske nutzen
  • schwache Nachtbeleuchtung für den nächtlichen Austritt nutzen (warmes Licht mit geringem Blauanteil)
  • starke Beleuchtung oder den Blick in einen LED-Bildschirme vorm Schlafen gehen meiden
  • elektronische Leuchtanzeigen, zum Beispiel vom Wecker, entfernen

Das Licht kann jedoch auch umgekehrt genutzt werden: Serotonin macht uns munter und wird bei Helligkeit ausgeschüttet. Der tägliche Aufenthalt im Freien hält den Körper aktiv – auch im Winter oder bei bewölktem Himmel. Nach einem munteren Tag fällt der Körper am Abend einfacher in den Schlaf.

Dieser Einschlaftipp ist nur eine begrenzt gute Einschlafhilfe für Babys. Bis zum 6. Lebensjahr können Babys und Kinder auch bei Helligkeit noch gut einschlafen.

  • dunkle das Schlafzimmer und / oder die Augen ab
  • tanke Helligkeit am Tag
  • Einschlafhilfe: für Erwachsene
  • geringe Einschlafhilfe für: ein Baby oder Kind

Tipp 4: Stille als Einschlafhilfe

Der Kühlschrank gluckert, die Klospülung läuft, der Nachbar schaut laut TV oder Autos zischen über die Straße – es gibt viele Geräusche, die den Schlaf behindern können. Manchmal reicht schon ein tropfender Wasserhahn, der uns verrückt macht. Aus Schutz vor Gefahren reagiert der Körper, analysiert Geräusche und bleibt wach.

Die Lösung des Problems können Ohrstöpsel sein. Diese gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen: Schaumstoff, Wachs oder Silikon. Die Materialien passen sich dem Gehörgang an und dichten gut ab. An diese unbekannte Geräuschlosigkeit muss sich allerdings erst einmal gewöhnt werden, weshalb Einwegstöpsel eine gute Wahl für den Anfang sind. So lässt sich klären, wie effektiv diese Einschlafhilfe ist. Denn jeder spricht auf andere Einschlaftipps an.

Überzeugt das Ergebnis, kommt der nächste Schritt: Kunststoffstöpsel. Sie sind etwas teurer, aber können gereinigt und mehrmals verwendet werden.

Lässt sich mit Ohrstöpseln der Wecker hören?

Die meisten Menschen werden trotz Gehörschutz bei bekannten Weckertönen wach. Vorsichtshalber sollte an einem freien Tag geprüft werden, ob der Wecker-Ton durchdringen kann. Es gibt auch speziell geformte Ohrstöpsel, die manche Geräusche gezielt durchlassen oder einen digitalen Gehörschutz, der sich beispielsweise mit dem Telefon verbinden lässt und Geräusche im Ohr ausspielen kann.

  • mit Einwegohrstöpseln herumprobieren
  • bei Gefallen Kunststoff-Ohrstöpsel zum Säubern nutzen
  • Einschlafhilfe für: Erwachsene

Tipp 5: Temperatur als Einschlafhilfe

Oft ist das Schlafzimmer viel zu warm, wir beginnen zu schwitzen und fallen in einen unruhigen Schlaf.  Als optimale Wohlfühltemperatur zum Schlafen werden 16 bis 18 ° C empfohlen. Wird es jedoch zu kalt, sind Einschlafprobleme die Folge.

Hier gilt es, die persönliche Wohlfühltemperatur zu finden. Jeder Mensch hat eine andere Grundtemperatur, fängt unterschiedlich zu schwitzen oder zu frieren an. Herumprobieren führt zum gewünschten Ergebnis.

  • Schlafzimmer auf ca. 16 bis 18 ° C abkühlen
  • Einschlafhilfe für: Baby, Kind und Erwachsene

Einschlafhilfe: Entspannung zulassen

Im stressigen Alltag können viele Menschen kaum mehr entspannen. Jede freie Minute muss genutzt werden, um den Tag nicht zu verschwenden. Entspannung kann man folglich durch den gesellschaftlichen und familiären Druck verlernen.

Die Folge: Es entstehen Schlafstörungen und Einschlafprobleme, da im Kopf bereits die nächste Aktivität geplant wird. Das Gute daran ist, dass Entspannung sich wieder erlernen lässt, um besser schlafen zu können.

Tipp 6: Abendroutine als Einschlafhilfe

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Rituale beeinflussen unterbewusst den Körper. Wenn wir also jeden Tag zur selben Zeit ins Bett gehen, merkt sich der Körper diesen Schlafrhythmus und wird pünktlich müde.

Auch am Wochenende darf die Schlafenszeit nicht großartig abweichen, damit die innere Uhr nicht durcheinanderkommt. Diese Einschlafhilfe gilt als sehr effektiv gegen eine Einschlafstörung. Wichtig ist die konsequente Einhaltung der Schlafenszeit.

Auch andere Rituale direkt vorm Zubettgehen lösen diesen Effekt aus. Hören Sie einfach jeden Tag ein bestimmtes Lied, lesen ein Buch oder trinken einen warmen Tee auf der Couch, bevor es ins Bett geht.

  • jeden Tag zur selben Zeit ins Bett gehen (auch am Wochenende)
  • tägliche Rituale vor dem Einschlafen einführen
  • Einschlafhilfe für: Baby, Kind und Erwachsene

Tipp 7: Die Wohlfühlzone als Einschlafhilfe

Das Schlafzimmer sollte nur zum Schlafen genutzt werden. Es wirkt sich negativ auf die innere Einstellung aus, wenn beispielsweise Arbeitsplatz und Bett sich einen Raum teilen. Der Kopf verbindet den Raum automatisch mit Arbeitsstress – sehr schlecht, um leichter einschlafen zu können.

Außerdem sollte eine gewisse Art Ordnung im Schlafzimmer sein, in dem wir uns wohlfühlen. Auch kalte Farben im Schlafbereich gelten als angenehm, beruhigend und entspannend. Vielleicht hilft ein gemütlicher Sessel im Raum, ein harmonisches Bild oder das Plüschtier im Bett. Hauptsache, der Raum wird zur Wohlfühlzone. Manchen hilft beispielsweise die Einrichtung nach Feng-Shui.

Was nicht hilft, sind elektronische Geräte wie ein Fernseher oder ein grell leuchtender Wecker. Besser: Ein gutes und nicht zu aufregendes Buch vor dem Einschlafen. Denn das macht schläfrig.

Auch ein freistehendes Bett sorgt bei vielen für Unruhe. Der Stand an einer Wandseite ist geborgener. Vertraue deinem Gefühl – was sich nicht gut anfühlt, ist auch nicht gut als Schlafhilfe geeignet.

  • im Schlafzimmer nur schlafen, nicht arbeiten
  • ordentlich und entspannend einrichten
  • Einschlafhilfe für: Baby, Kind und Erwachsene

Tipp 8: Duft & Getränk als Einschlafhilfe

Verschiedene Öle erzeugen beim Einatmen unterschiedlichste Wirkungen. Das Ganze nennt sich Aromatherapie. Die Umsetzung ist einfach: Einige Tropfen des ätherischen Öls werden in eine Duftlampe, ein Schälchen mit warmem Wasser, einen Diffuser oder auf ein Papiertuch gegeben.

Direkt neben dem Bett eingerichtet, erzeugt das Duftöl die beste Wirkung. Das Taschentuch kann auch auf dem Kopfkissen platziert werden.

Die Wirkungen von Duftölen:

  • Lavendelöl bringt Entspannung und Ruhe
  • Eukalyptusöl sorgt für freie Atemwege
  • Rosenöl erzeugt innere Ruhe
  • Orangenblütenöl beruhigt

Aber auch warme Getränke sorgen für Entspannung. Das klassische Glas mit Milch und Honig ist ein Hausmittel, welches weniger hilfreich ist, als viele denken. Effektiver sind spezielle Aufgussgetränke wie Kräutertees, die eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen getrunken werden.

Die Wirkung von Kräutertees:

  • Baldrian: entspannt und beruhigt, hilft gegen Ängste, steigert Schlafbedürfnis
  • Zitronen-Melisse: gegen Stress-Symptome, fördert Durchschlafen
  • Frauenmantel: gegen allgemeine Beschwerden wie Einschlafprobleme
  • Passionsblume: gesundmachend, angstlösend
  • Lindenblüte: beruhigt, allgemeine Schlafförderung

Neben Tee als Aufgussgetränk gibt es speziell zubereitete Schlafgetränke, die gezielt Kräuter verarbeiten, um das Einschlafen und Durchschlafen zu fördern. Snoooze ist ein solches Schlafgetränk – komplett auf natürlicher Basis. Die Wirkung der verwendeten Kräuter zum besseren Schlafen ist wissenschaftlich belegt.

  • ätherische Öle entspannen und fördern das Einschlafen
  • Kräuter in Tees & Schlafgetränke beruhigen und sind gut gegen Einschlafprobleme
  • Einschlafhilfe für: Erwachsene

Tipp 9: Die 4-7-8- Methode als Einschlafhilfe

Mit dieser Methode soll Entspannung über eine Atemübung erreicht werden. Die Atmung hat dabei mehrere Effekte: Der Sauerstoff zirkuliert besser, Spannungen werden gelöst und die Konzentration wird auf die Übung gelenkt – weg vom Alltagsstress.

Als Regel gilt, dass über die Nase ein- und über den Mund ausgeatmet wird. Innerhalb weniger Sekunden stellt sich ein entspanntes Gefühl ein.

Die Atemübung hat vier Schritte:

  • 4 Sekunden einatmen (Nase)
  • 7 Sekunden Luft anhalten
  • 8 Sekunden ausatmen (Mund)
  • 3 x alle Atmungen wiederholen

Auch hier gilt, dass diese Einschlafhilfe nicht bei jedem funktionieren wird. Nimm dir eine Minute Zeit und probiere die 4-7-8-Methode einfach selbst aus. So kann Schritt für Schritt die Schlafstörung abgewendet werden.

  • Atemübung zur Entspannung, vier Schritte
  • Einschlafhilfe für: Kind und Erwachsene

Einschlafhilfe: Lebensstil ändern


Wer gesund lebt, kann damit rechnen, dass der Körper auch gesund reagiert – also schnell einschlafen kann. Doch nicht jeder gesunde Lebensstil hilft, um besser schlafen zu können. Timing ist alles.

Tipp 10: Sport & Duschen als Einschlafhilfe

Sich ordentlich auspowern und dann kalt abduschen: Das klingt doch ideal, um kurz darauf gemütlich im warmen Bett einzuschlafen. Doch das ist ein Mythos, denn Sport hält wach und Duschen ebenfalls.

Das heißt nicht, dass Sport und Hygiene nun vom Tagesprogramm gestrichen werden – ganz im Gegenteil. Denn regelmäßiger Sport lässt den Körper besser schlafen. Vielmehr ist der Zeitpunkt wichtig.

Während sportliche Aktivitäten mindestens vier Stunden vor dem Einschlafen erledigt werden sollten, reichen beim Duschen ein bis zwei Stunden Abstand.

  • Sport mindestens vier Stunden vorm Schlafen
  • Duschen mindestens ein bis zwei Stunden vorm Schlafen
  • Einschlafhilfe für: Baby, Kind und Erwachsene

Tipp 11: Ernährung als Einschlafhilfe

Wann und was wir vorm Einschlafen essen, beeinflusst ebenfalls Schlafstörungen. Bekannt ist, dass Einschlafprobleme durch zu viel Koffein entstehen können. Dieser Wirkstoff ist nach spätestens 45 Minuten im Blutkreislauf angelangt und hat einen wachmachenden Effekt.

Kaffee, Cola und Tee sollten also fünf Stunden vorm Zubettgehen das letzte Mal eingenommen werden. Der Tee als Aufgussgetränk und pflanzliches Schlafmittel (zum Beispiel Kräutertee) ist dabei übrigens nicht gemeint.

Gern wird auch ein Schlückchen Alkohol als Einschlafhilfe genommen. Doch die wenigstens wissen, dass Alkohol einen unruhigen Schlaf mit sich bringt. Zwar kann er prinzipiell das Einschlafen fördern, die Nachteile durch die schlechte Schlafqualität überwiegen jedoch. Hier gilt es, vier bis sechs Stunden vorm Schlafengehen Alkohol zu meiden.

Aber nicht nur Getränke haben Einfluss auf das Schlafverhalten. Denn Hunger ist ein schlechtes Schlafmittel, während der gesättigte Körper müde wird.

Das heißt: Satt ins Bett gehen, aber keine üppigen Speisen direkt davor zu sich nehmen. Denn ein voller Magen aktiviert die Verdauung und verhindert leichtes Einschlafen.

  • fünf Stunden vorm Einschlafen kein Koffein zu sich nehmen
  • vier bis sechs Stunden vorm Schlafen keinen Alkohol mehr trinken
  • satt, aber nicht mit vollem Magen ins Bett gehen
  • Einschlafhilfe für: Erwachsene

Tipp 12: Einschlafhilfen kombinieren und individuell anpassen

Es gibt sehr viele Einschlafhilfen, die natürliche Schlafmittel sind und Entspannung sowie Müdigkeit herbeiführen. Am besten wird eine Kombination aus mehreren Schlafhilfen wirken.

Wenn die genannten Zeiten eingehalten, Routinen integriert und ein Schlafgetränk eingenommen werden, stehen die Chancen gut, eine Schlafstörung in den Griff zu bekommen. Denn das Wissen um die eigenen Einschlafprobleme fördern Stress. Stress, nicht einschlafen zu können, wieder ewig wach zu liegen und im Halbschlaf alle Probleme zu durchleben.

Aber Vorsicht: Vor lauter Entspannungsplänen sollte das Hirn am Abend nicht durch Einschlaf-Planung verkrampfen!